Alternativen zur Gasheizung – Heizsysteme ohne Gas im Vergleich

Es ist unbestritten, dass die aktuelle Situation rund um das Thema Gas und Gasheizungen in Deutschland problematisch ist. Preiserhöhungen, teure Abschläge und die Abhängigkeit von Russland als Gasversorger sorgen für große Unsicherheit und Verunsicherung bei den Menschen.
Immer wieder kommt es zu Lieferengpässen oder gar zu völligen Ausfällen, die Deutschland massiv treffen.
Die Preise für Gas steigen und steigen und lassen einem keine andere Wahl, als sich in Bezug auf die Gasheizung nach Alternativen umzusehen. Doch welche Ausweichmöglichkeiten gibt es überhaupt und welche eignen sich am besten für die eigenen vier Wände? In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie rund um das Thema Gasheizungen und lohnenswerte Alternativen wissen sollten.

Elektroheizungen als günstige Alternative?

Die Effizienz der Heizung ist bei elektronischen Varianten höher als bei anderen Heizsystemen. Während Gas- und Ölheizungsanlagen nur etwa 60 bis 70 Prozent ihrer Energie in Wärme umwandeln, schaffen es elektronische Heizungen auf eine Umwandlungsquote von 100 Prozent.

Ein weiterer Vorteil dieser Systeme ist, dass sie relativ einfach zu installieren sind. Sie benötigen keine Rohre oder andere Anschlüsse und können somit auch in kleinen Häusern oder Wohnungen problemlos installiert werden.

Elektronische Heizungen haben zwar den Nachteil, dass die Kosten für Strom in den letzten Jahren stark gestiegen sind, aber durch ihre hohe Effizienz und die einfache Installation können sie trotzdem eine interessante Option im Verhältnis zum Gas sein.

Wie funktionieren Elektroheizungen?

Die Wärme, die eine solche Heizung erzeugt, wird durch den Stromfluss in einem Metall erzeugt. Dieses Metall ist in der Regel ein Widerstand, der den Stromfluss behindert. Je größer der Widerstand, desto mehr Wärme wird erzeugt. Die meisten elektronischen Heizungen sind in Form von Heizstäben (Heizkörper) aufgebaut, die in einem Gehäuse angeordnet sind. Diese Heizstäbe werden durch einen Stromkreis mit Strom versorgt und erzeugen so Wärme.

Sind Elektroheizungen günstiger?

Auch die Kosten für Elektrizität sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Kosten für Elektrizität von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Zum einen ist natürlich der Preis pro Kilowattstunde entscheidend. Zum anderen spielen aber auch die Effizienz der Heizung sowie die Größe und Isolation des Hauses eine Rolle.

Wenn wir uns den Preis pro Kilowattstunde anschauen, so liegt er bei elektronischen Heizungen im Durchschnitt bereits bei 37 Cent. Damit sind sie zwar etwas teurer als Gasheizungen, die im Durchschnitt 21 Cent pro Kilowattstunde kosten, aber immer noch deutlich günstiger als andere Heizsysteme.

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Ölradiatoren – wirklich günstiger als Gas?

Einsatzgebiete dieser Wärmeanlagen sind Räume, die kurzfristig wärmer beheizt werden müssen. Dies kann zum Beispiel in Badezimmern der Fall sein, wo man vor dem Baden eine angenehmere Temperatur erreichen möchte. Weiterhin kann sie in Räumen eingesetzt werden, die nur unregelmäßig oder selten genutzt werden. Bei denen es sich also nicht lohnt, ein festes Heizungssystem zu verbauen.

Wie funktionieren Ölradiatoren?

Ein Ölradiator ist ein Heizkörper, der mit Thermalöl gefüllt ist und mit Strom erwärmt wird. Er gibt seine Wärme überwiegend durch Wärmestrahlung ab. Das System kann zusätzlich zu einer fest installierten Heizung eingesetzt werden oder je nach Größe der zu beheizenden Fläche als alleinige Heizung dienen.

Sind Ölradiatoren günstiger als Gasheizungen?

Wenn Sie nach einer Alternative zur Gasheizung suchen, sollten Sie zunächst einmal überlegen, welche Art von Heizsystem am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Wohnsituation passt. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie wirklich sparen.

Ölbetriebene Radiatoren sind in der Regel teuer in der Anschaffung. Sie benötigen jedoch weniger Energie und sind somit in der Gesamtschau betrachtet etwas günstiger.

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Infrarotheizungen – schnell und effektiv?

Infrarotheizsysteme sind sehr effektiv und können in kurzer Zeit große Räume aufheizen. Sie eignen sich daher besonders gut für den Einsatz in Büros und Wohnungen.
Die Installation dieser Heizung ist relativ einfach, muss aber dennoch in der Regel von Fachleuten durchgeführt werden. Auch der Betrieb einer eines solchen Systems ist sehr unkompliziert. Letztendlich muss nur das Gerät angeschlossen werden und es kann sofort mit dem Heizen begonnen werden.

Wie funktionieren Infrarotheizungen?

Dieses System ist eine neuartige Methode der Wärmeerzeugung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konvektionsheizungen, die die Raumluft erwärmen und diese dadurch in Bewegung versetzen, wird bei einem Infrarotheizsystem der Raum selbst beziehungsweise alle Objekte und Flächen darin durch langwellige Infrarot-C-Strahlen erwärmt.

Sind Infrarotheizungen günstiger?

Infrarotheizsysteme gelten als eine der günstigeren Alternativen zur Gasheizung. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sie mit einer Solaranlage kombiniert werden. Auch die Instandhaltungskosten dieser Heizung sind niedriger als bei einer Gasheizung.

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Wärmepumpen – moderne Alternative zur Gasheizung

Wärmepumpsysteme werden immer beliebter, denn sie bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber der Gasheizung.
Sie ist eine technische Vorrichtung, die mithilfe von mechanischer Arbeit Energie aus einem Speicher mit niedrigerer Temperatur aufnimmt und in Form von Brauchwärme an ein System mit höherer Temperatur weitergibt.

Wie funktionieren Luftwärmepumpen?

Luftwärmepumpen sind Heizsysteme, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft gewinnen und diese Energie zur Erwärmung eines Gebäudes nutzen. Die Luftwärmepumpe besteht aus einer Außeneinheit und einer Inneneinheit. Die Außeneinheit nimmt die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft auf und leitet sie an die Inneneinheit weiter. Die Inneneinheit nutzt die Wärmeenergie, um das Gebäude zu erwärmen.

Luftwärepumpen sind sehr effiziente Heizsysteme. Sie können bis zu 80 Prozent der Wärmeenergie aus der Umgebungsluft gewinnen. Luftwärepumpen sind besonders effektiv bei niedrigen Temperaturen. Sie können jedoch auch bei hohen Temperaturen effektiv arbeiten, allerdings ist ihre Leistung in diesem Fall nicht so hoch wie bei niedrigen Temperaturen.

Wie funktionieren Erdwärmepumpen?

Erdwärme ist eine moderne und effiziente Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Sie funktionieren, indem sie Wärmeenergie aus dem Untergrund gewinnen und diese dann in ein Gebäude transportieren. Erdwärme kann sowohl für die Heizung als auch für die Kühlung eines Gebäudes verwendet werden.

Die meisten Pumpen verwenden Bohrlöcher, um die Wärmeenergie aus dem Untergrund zu gewinnen. In diese Bohrlöcher wird ein Wärmetauscher eingesetzt, der die Wärmeenergie an ein Kühl- oder Heizsystem im Gebäude weiterleitet. Der größte Vorteil von Erdwärmeenergie ist ihre Effizienz. Sie können ebenfalls bis zu 80 Prozent der Wärmeenergie, die sie aus dem Untergrund gewinnen, in das Gebäude transportieren.

Neben ihrer Umweltfreundlichkeit sind Erdwärmepumpsysteme außerdem sehr langlebig – viele Anlagen haben eine Lebensdauer von über 50 Jahren.

Sind Wärmepumpen günstiger?

Die Kosten für diese Wärmequelle liegen bei ungefähr 12.000 bis 25.000 Euro, das ist verglichen mit einer Gasheizung mehr Geld. Die Anschaffungskosten sind abhängig von der Leistung und der Wärmequelle des Geräts.
Wer mit diesem System heizt, hat allerdings im Vergleich zu einer Gasheizung derzeit deutlich niedrigere Heizkosten. Die Stromkosten für ein effizientes Heizsystem mit Wärmepumpe liegen im bundesweiten Durchschnitt rund 50 % unter den Gaskosten.

Pelletheizung – mit Holzpellets sparsam heizen?

Das Heizen mit Pellets ist eine der nachhaltigsten und effizientesten Heizmethoden, die es gibt. In Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, auf nachhaltige Heizsysteme umzusteigen. Doch viele sind immer noch unsicher, welche Möglichkeiten es gibt und ob sie tatsächlich auch sparsam heizen können.

Wie funktionieren Pelletheizungen?

Pellet-Heizsysteme sind eine Art von Biomasseheizung. Sie verbrennen in einem Heizkessel Holzpellets und weitere pelletierte Brennstoffe wie Strohpellets, Torfpellets oder Kokosnussschalen, um Wärme zu erzeugen.
Die Hitze, die bei der Verbrennung entsteht, wird genutzt, um Wasser in einem Wärmetauscher zu erhitzen. Dieses heiße Wasser kann dann durch ein Rohrsystem in einem Gebäude verteilt werden, um es zu heizen.

Sind Pelletheizungen günstiger?

Die Anschaffungskosten einer Gasheizung liegen deutlich unter denen eines Pellet-Heizsystems. Allerdings sind die Kosten für die Wartung einer Gasheizung minimal günstiger.
Wenn Sie auf Nachhaltigkeit setzen, ist die Verbrennung von Pellets weit voran. Allerdings nicht, was den Geldbeutel betrifft.

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Weitere Pelletheizungen als Alternative zur Gasheizung finden Sie hier.

Die sparsamste Alternative zur Gasheizung

Nachdem wir uns nun verschiedene Heizsysteme angesehen haben, können wir sagen, dass die sparsamste Alternative zur Gasheizung langfristig gesehen das Wärmepumpsystem ist. Dies nutzt die Umgebungswärme, um das Haus zu heizen, was bedeutet, dass es weniger Energie verbraucht als eine Gasheizung. Außerdem ist es sehr umweltfreundlich, da keine Emissionen verursacht werden.